Die gerippten Socken
Erschienen im Juni 2024
Diese Socken bestehen überwiegend aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle, also aus biologischem Anbau (warum wir uns dafür entschieden haben, erklären wir hier), aus Polyamid für die Strapazierfähigkeit und ein bisschen Elasthan für den Komfort.
4-mal widerstandsfähiger gegen Löcher als eine klassische Variante.
Diese Socken werden in der portugiesischen Fabrik A.J. Gonçalves hergestellt,. mit der wir seit 2024 zusammenarbeiten.
Die Techniken, die für Qualität sorgen
Gekämmte Baumwolle
Baumwolle, die durch „Kämmen“ von den kurzen Fasern befreit wurde: dadurch ist sie weicher und strapazierfähiger als herkömmliche Baumwolle.
Gekämmte Baumwolle
Ringgesponnenes Garn
Nylon-Plattierung
Vorgewaschen
Ringgesponnenes Garn
Auch „Ringspinnverfahren“ genannt, ermöglicht es ein feines, weiches und widerstandsfähiges Garn.
Gekämmte Baumwolle
Ringgesponnenes Garn
Nylon-Plattierung
Vorgewaschen
Nylon-Plattierung
Um das Entstehen von Löchern hinauszuzögern, haben wir einen Nylonfaden hinzugefügt, der im „Plattierverfahren“ unter der Ferse, den Zehen und der Fußsohle eingestrickt ist: Diese Technik lenkt die (weichere) Baumwolle nach innen zur Haut hin und das (stabilere) Nylon nach außen zum Schuh hin.
Ergebnis der Labortests: Widerstandsfähigkeit > 100.000 Zyklen in diesem Bereich gegenüber 24.000 in den nicht verstärkten Bereichen (siehe die Ergebnisse).
Gekämmte Baumwolle
Ringgesponnenes Garn
Nylon-Plattierung
Vorgewaschen
Vorgewaschen
Diese Socken werden im Werk stabilisiert und vorgewaschen, damit sie bei dir nicht einlaufen (bei Kleidung aus Baumwolle findet der größte Teil des Einlaufens beim ersten Waschen statt).
Gekämmte Baumwolle
Ringgesponnenes Garn
Nylon-Plattierung
Vorgewaschen
Für die Statur und den Stil
Sneakersocken im „Sport"-Look und dazu ethisch: Die Baumwolle ist bio und die Herstellung erfolgt in Portugal. Damit Löcher länger auf sich warten lassen, haben wir unter der Ferse, an den Zehen und unter dem Fußballen einen Nylonfaden im „Plattierverfahren" eingestrickt: Diese Technik sorgt dafür, dass die (weichere) Baumwolle nach innen zeigt, zur Haut hin, und das (stabilere) Nylon nach außen, zum Schuh. Und weil wir nicht zum Leiden hier sind, ist die Baumwolle gekämmt und damit richtig weich für deine Füße.
Im Detail
Frotteeschlaufen unter der Fußsohle
Das sorgt für die Dämpfung. Es fühlt sich an, als würdest du auf Wolken laufen.
Feine Nähte
Damit die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird.
Rippenbündchen
Der Gummizug hält die Socke, ohne den Knöchel zu stark einzuschnüren.
Mittelfußhalt
Das Gestrick ist in der Mitte der Socke enger, damit sie nicht rutscht.
Zusammensetzung
78 % Baumwolle, 20 % Polyamid, 2 % Elasthan
Herkunft und Zertifizierungen
... in Portugal statt in Frankreich fertigen? Wir haben es bei unserem üblichen französischen Sockenhersteller nicht geschafft, dieses Modell mit seiner besonderen Verstärkung zu entwickeln, also haben wir uns für diese Entwicklung an Portugal gewandt. Das ändert allerdings nichts daran, dass anderen Marken sehr gute gerippte Socken zu 100 % aus Frankreich gelingen, wie zum Beispiel Bleu Forêt.
Wie sich dieses Produkt mit der Zeit entwickelt
Woher wir das wissen? Wir fragen unsere Kundinnen und Kunden ein Jahr nach dem Kauf nach ihrer Meinung zum Produkt. Und wenn das Produkt jünger als ein Jahr ist, geben wir dir unsere Einschätzung – dank einiger spontaner Rückmeldungen und unserer Erfahrung mit ähnlichen Produkten.
Dank ihrer Dicke und der Verstärkung aus Nylon halten diese Socken Löchern an Fußsohle, Ferse und Zehenbereich hervorragend stand. Wie alle weißen Socken können sie mit der Zeit vergrauen – aber das lässt sich mit Natriumpercarbonat wieder in den Griff bekommen, das Rezept findest du hier.
Pflegehinweise
Wasche sie lieber bei 30 °C als bei 40 °C: Das ist genauso wirksam, viel umweltfreundlicher und verlängert ihre Lebensdauer.
Damit diese Socken länger halten (und dem Planeten zuliebe) trocknest du sie am besten an der Luft. Aber manchmal hat man keine Wahl: Wenn du einen Trockner verwenden musst, dann bei niedriger Temperatur (also im Schon- oder Synthetikprogramm), damit die Socke ihre Elastizität nicht verliert.
Und dann schneide dir die Fußnägel und trage Schuhe – die wurden ja aus einem bestimmten Grund erfunden.
Umweltkosten
Diese Umweltkosten werden nach der offiziellen Methodik der französischen Umweltkennzeichnung berechnet (gültig seit dem 1. Oktober 2025).

Das Etikett oben zeigt die Umweltkosten des Produkts nach der offiziellen Methodik der französischen Umweltkennzeichnung. Das ist es, was seine Herstellung die Natur „kostet“, wenn man ihre Auswirkungen auf den Klimawandel, die Versauerung der Ozeane, ihre Toxizität für Süßwasser usw. betrachtet. Dieses Etikett, das heute im Textilsektor eingeführt wird, dürfte bald auf vielen Konsumgütern deines Alltags zu finden sein (Lebensmittel, Kosmetik, Möbel ...), um dir zu helfen, nachhaltiger einzukaufen.
Die gerippten Socken haben somit Umweltkosten von 167 Impact-Punkten*.
Im Vergleich dazu hat ein Kleidungsstück mit gleichem Gewicht aus 100% konventioneller Baumwolle, das in Bangladesch hergestellt und von einer Fast-Fashion-Marke verkauft wird, Umweltkosten von 637 Punkten*.
Warum dieser Unterschied? Hier sind die wichtigsten Gründe:
- Die Produktionsländer: Die Herstellung in Portugal oder Frankreich benötigt weniger fossile Energie als in Bangladesch (einem der wichtigsten Produktionsländer für Billigkleidung). Das Ergebnis: Diese lokalere Fertigung begrenzt die Auswirkungen auf den Klimawandel, die Versauerung der Ozeane oder die Erschöpfung der Ressourcen.
- Das Material: Bio-Baumwolle hat im Vergleich zu konventioneller Baumwolle eine recht geringe Umweltbelastung, vor allem weil sie wenig Pestizide benötigt (also geringe Toxizität für Süßwasser) und biologisch abbaubar ist (also weniger Probleme mit Mikrofasern oder Abfall am Ende des Lebenszyklus).
- Die Langlebigkeit: Fast-Fashion-Ketten verleiten zum Kauf, indem sie ihre Kollektionen besonders schnell erneuern und unzählige Modelle anbieten, und sie halten mit Spottpreisen davon ab, etwas reparieren zu lassen. Das erhöht also die Zahl der pro Person verkauften Kleidungsstücke und verringert, wie oft ein Kleidungsstück getragen wird. Bei Loom haben wir uns dagegen für Geschäftspraktiken entschieden, die unsere Kundinnen und Kunden dazu ermutigen, ihre Kleidung so lange wie möglich zu behalten.
Auch wenn wir alles dafür getan haben, dass er so gering wie möglich ausfällt: Die Umweltbelastung dieses Produkts ist nicht zu vernachlässigen. Trag deine Kleidung also vor dem Kauf so lange wie möglich.
*Berechnungen von Loom am 07.09.2026 durchgeführt. Klicke auf die Links, um zu den Simulationen des offiziellen Ecobalyse-Tools zu gelangen und mehr Details zu den getroffenen Annahmen zu erhalten. Achtung: Die Punktzahl ist auf Ecobalyse (dessen Methode sich regelmäßig weiterentwickelt) nicht immer exakt dieselbe wie beim offiziellen Umweltlabel (das auf Version 7.0 von Ecobalyse basiert)
Bewertungen zu diesem Produkt
Normalerweise werden die E-Mails mit der Bitte um eine Bewertung ein paar Tage nach dem Kauf verschickt. Wir warten einen Monat – die Mindestzeit, um sich ein fundiertes Urteil zu bilden
Kundenbewertungsrichtlinie
Wann bittet ihr Kunden um Bewertungen?
Wir senden dir einen Monat nach Erhalt deiner Bestellung eine Bewertungsanfrage. Wir sind der Meinung, dass das die Mindestzeit ist, die man braucht, um ein Kleidungsstück mehrmals getragen und gewaschen zu haben und sich wirklich ein fundiertes Urteil zu bilden. Danach werden all deine Bewertungen innerhalb einer Woche veröffentlicht, ob gut oder nicht.
Bittet ihr bei 100 % der von den Kunden bestellten Produkte um Bewertungen?
Am Anfang haben wir das gemacht, dann haben wir gemerkt, dass wir manchen Leuten, die regelmäßig bei uns kaufen, viel zu viele E-Mails schicken. Kurz gesagt, wir haben ein bisschen gespammt. Außerdem hat es im Team allmählich wirklich viel zu viel Zeit gekostet, auf die Bewertungen zu antworten – denn wir wollen fast jeder Person, die uns eine Bewertung hinterlässt, individuell und privat antworten. Heute bitten wir bei Produkten, die die folgenden beiden Kriterien erfüllen, nicht mehr um Bewertungen: 1/ Es sind genügend Bewertungen auf der Website zu sehen, damit sich Kaufinteressierte ein fundiertes Urteil über das Produkt bilden können. 2/ Wir haben im Loom-Team genügend Bewertungen gelesen, um zu verstehen, wie wir das Produkt für die nächste Generation weiterentwickeln können.
Moment mal: Was beweist, dass wir die Bewertungen nicht manipulieren und überall 5 Sterne vergeben?
Ehrlich gesagt: nichts, wir geben dir einfach unser Wort. Wie beim Rest übrigens auch: wo wir produzieren, woher unsere Wolle stammt, die Bewertungen unserer Labortests usw. Die einzigen Male, bei denen wir etwas an dem ändern könnten, was du schreibst, sind, wenn deine Nachricht Rechtschreibfehler enthält (und selbst da entgehen uns einige) oder wenn sie rassistisch, homophob usw. ist (aber das ist bisher noch nie vorgekommen).
Nach einem Monat um eine Bewertung zu bitten, reicht doch nicht, um zu wissen, ob die Kleidung wirklich langlebig ist, oder?
Da hast du recht, deshalb schicken wir dir ein Jahr nach deinem Kauf noch eine weitere Bewertungsanfrage per E-Mail – wir bitten sogar um ein Foto, um zu sehen, wie dein Kleidungsstück gealtert ist. Die Antworten helfen uns, unsere Kleidung zu verbessern und auf unseren Produktseiten Informationen dazu zu geben, „wie dieses Produkt altert“. Um unsere Kundinnen und Kunden nicht unnötig zu belästigen, bitten wir nicht bei 100 % der bestellten Produkte um diese Bewertungen: Sobald wir genügend Daten haben, um die Verbesserungspunkte zu verstehen, hören wir auf, nach einem Jahr um Bewertungen zu bitten.